Pornographie ist die Darstellung von sexuellen Handlungen und Aktivitäten. Gut recherchierte Informationen zu den Problemen, die mit Pornographie einhergehen, finden Sie auf www.pornharms.com

Kinderpornographie

Manchmal auch mit KiPo oder CP für Child Pornographie abgekürzt: Foto- oder Filmmaterial, das sexuelle Handlungen von und an Kindern darstellt. Kinderpornographie ist in fast allen Rechtssystemen strafbar. Eine UN-Studie aus dem Jahr 2009 schätzt den mit Kinderpornografie weltweit erzielten Umsatz auf insgesamt drei bis 20 Milliarden US$

Social Media wie Facebook

Soziale Netzwerke wie Facebook werden zur Verbreitung von Kinderpornographie verwendet. Beispiel: Ein Täter legt ein Profil eines jungen Mädchens an und bietet in ihrem Namen an, Bilder oder Videos zu teilen. So kann Film- und Fotomaterial verbreitet werden. Oft wird für das Material kein Geld verlangt, da für den Täter oft der Geltungsdrang zur Erstellung und Verbreitung von kinderpornographischem Material von größerem Wert ist, als der finanzielle. Werden Bilder ins Netz gestellt, werden diese (zumindest sollte es so sein) von Facebook herausgenommen und das Profil gelöscht. Der Täter kann aber wieder ein neues Profil erstellen und weiter mit Bildern und Videos handeln.

Die Abkürzung pthc steht für „preteen hardcore“ und ist ein Synonym für Kinderpornographie. Unter Lieblingsbücher ist meist „Lolita“ von Vladimir Nabokov oder LS-Magazine, kinderpornographisches Bildmaterial eines ehemaligen ukrainischen Unternehmens. Bei Aktivitäten wird pthc, little girls, young girls, incest family, preteen, child lover, mum and daughter oder 10 11 12 13 14 angegeben. Oft werden verstörende Bilder von Kindern in eindeutigen sexuellen Aktivitäten gezeigt. Stichwörter für Profile von pädophilen Tätern können die Wörter boys, little girls, love little sein, aber auch Fantasynamen wie Sara Open Legs.

Viele Täter geben ihre sexuelle Zuneigung zu kleinen Kindern offen zu und einige stellen sogar persönliche Fotos von sich selbst ins Netz. Facebook meldet der Polizei keine Fälle von Tätern, die Bilder oder Videos von Kinderpornographie auf ihre Seite stellen und ist bei Aufklärungarbeiten leider sehr unkooperativ. Hier ist zwingend notwendig, Facebook zur Verantwortung zu ziehen, damit Männer und Frauen, die verdächtig sind, Kinderpornographie zu produzieren oder zu verbreiten, der Polizei gemeldet werden!

Die Petition "stopchildpornonfacebook" gilt es zu unterstützen, um aktiv die Verbreitung von kinderpornographischem Material im weltweit größten sozialen Netzwerk zu unterbinden. Die Internet-Seite beinhaltet auch Beispiele von Material, das von Tätern ins Netz gestellt wurde.

Sexueller Missbrauch von Kindern

Nach Schätzungen von UNICEF werden jährlich  auf der ganzen Welt ca. 2 Millionen Kinder sexuell missbraucht. Die Täter kommen teils aus dem näheren Umfeld, teils beuten Menschenhändler Kinder sexuell zu kommerziellen Zwecken, wie für Kinderpornographie oder Kinderprostitution, aus. Es kann aus Sicht der Psychologie zwischen verschiedenen Missbrauchsformen unterschieden werden. Diese sind:

  • Ohne körperlichen Kontakt (bspw. Ansehen von Pornofilmen)
  • Mit körperlichem Kontakt (bspw. gegenseitiges Berühren)
  • Nicht penetrativ (bspw. gegenseitiges Berühren von Geschlechtsteilen)
  • Mit penetrativem Kontakt (bspw. oraler Geschlechtsverkehr)
  • Mit Paraphilien (z.B. Sadismus)
  • Ritualisierter Missbrauch

Allgemeine Hinweise auf sexuellen Missbrauch:

  • Sich selbst oder andere verletzende Handlungen, Rückzug, Berührungsängste, Distanzlosigkeit, stark sexualisierte Sprache, auffälliges Spielen mit den eigenen Genitalien. Symptome wie ungeklärte Verhaltensauffälligkeiten, deutlicher Leistungsabfall, sekundäres Einnässen und Einkoten, Bauchschmerzen, Magersucht oder dissoziative Störungen, die sich z.B. in neurogenen Symptomen wie Lähmungen oder Bewegungsstörungen ohne neurologischen Befund zeigen.
  • Zu beachten sind jeweils die individuell immer unterschiedlichen Situationen von Familien, Persönlichkeiten und Reaktionen der Kinder.
  • Im Rahmen einer medizinischen Anamnese und Untersuchung geben die Kombination von Aussagen des Kindes, Verletzungen der Genital- und Analregion, der Nachweis von Sperma, das Auffinden von Fremdkörpern in Vagina oder After, der Nachweis sexuell übertragbarer Krankheiten und sexuell auffälliges Verhalten des Kindes Hinweise auf einen sexuellen Missbrauch. Hinweisgebend sind auch Spuren von Verletzungen bei gleichzeitiger körperlicher Gewalt und sexuellem Missbrauch. Dazu gehören sturzuntypische Verletzungen, unterschiedlich alte und zum Teil unbehandelte Verletzungen, verzögertes Aufsuchen eines Arztes und häufige Arztwechsel sowie Zeichen der Vernachlässigung (reduzierter Allgemein- und Ernährungszustand, Untergewicht und Entwicklungsstörungen). Beim Gespräch mit den Eltern finden sich oft Schutzbehauptungen, die das vorliegende Verletzungsmuster nicht erklären können.

Was können wir tun?

Zivilcourage: NICHT WEGSCHAUEN: Mit offenen Augen durchs Leben gehen, auffällige Personen melden, ansprechen... NICHT HINSCHAUEN: Pornoseiten, einschlägige Bars und Etablissements - diesen Geschäftsbereich nicht unterstützen!


Für den Inhalt verantwortlich: Ridehere-Ridenow, Verein für ein bewusstes Leben im Hier und Jetzt, ZVR: 437983246