01.01.2018

Gedanken zur stillsten Zeit im Jahr: YIN & YANG 2017

Teil 2: YIN oder die Herausforderungen

Abgesehen von einigen persönlichen und geschäftlichen Herausforderungen (Verletzung, beträchtliche Probleme mit einem betrügerischen Geschäftspartner, etc.) war die Erkenntnis, dass viele Menschen und Organisationen aus dem Nachhaltigkeitsbereich beim Migrationsthema an genau derselben Barriere des eigenen Erkenntnishorizontes / Weltbildes scheitern, die sie - teils gemeinsam mit mir - bei anderen Menschen bei den Themen Ressourcenverbrauch, TTIP, etc. stets kritisieren, in höchstem Maße desillusionierend. Wenn Zahlen, Daten und Fakten bewusst oder aus Unwissenheit ignoriert oder bestenfalls als "richtig, aber der Sache nicht dienlich" abgetan werden, wenn Rationalität als Hetze diffamiert wird, ohne sinnvolle andere Lösungswege zu präsentieren, wenn nicht gewählte NGOs mit Mitgliederzahlen im Promillebereich der Bevölkerung der Mehrheitsgesellschaft ihre Vorstellungen diktieren möchten, dann geht der Glaube an zivilgesellschaftliches Engagement und ehrenamtliche Tätigkeiten mit und für diese Menschen und Organisationen verloren. Wären sie doch bei ihren Kernbereichen geblieben, in denen sie über Kompetenzen verfügen!

Wenn Schlepperaktivitäten im Mittelmeer unterstützt werden, zu Demos gegen eine ominöse Gefahr von Rechts und Lichterketten gegen Abschiebungen von Straftätern und Illegalen aufgerufen wird, Linke Gewalt (siehe G20), Islami(sti)scher Terror, Migranten-Unruhen, (Gruppen) Vergewaltigungen Minderjähriger, Prügelattacken, Messermorde, Verbrennungen von Obdachlosen, etc. aber nicht einmal angesprochen werden, wenn die unheilige Allianz von Links und Islamisten in Allahu-Akbar-Rufen von "Feministen" (!) beim Womens March in Berlin offenbar wird, Israelische Flaggen verbrannt und Israelische Schachspieler von Weltmeisterschaften in Saudi Arabien ausgeschlossen werden dürfen, jede Kritik an weiterer muslimischer Einwanderung (die von der Mehrheit der Bevölkerung der EU abgelehnt wird!) mit all ihren Problemen (der derzeitige "Mainstream-Islam" ist mit den europäischen Werten sicher nicht vereinbar) aber die sofortige Sperre der Social Media Kanäle zur Folge hat, ohne, dass eine der sonst stets Meinungsfreiheit fordernden NGOs wie üblich aufschreit, wenn 2.911.968 Menschen (57,44%) in Österreich eine bestimmte Regierungskonstellation wählen, ein paar Tausend (< 1 Promille!) Menschen diese nicht passt und mit NGO-Unterstützung mit Krawallen "zum Schutz der Demokratie" gedroht wird, wenn Kopftuch und damit Islamismus & Scharia salonfähig gemacht werden, wenn Politiker und Staaten, die ihr Volk schützen, dafür angegriffen werden, wenn minderjährige Mädchen an Schulen, in der Lehre, auf der Straße und in "Begegnungs-Cafés" nicht vor erwachsenen Männern (eine Altersfeststellung der sichtbar nicht minderjährigen Männer würde ja gegen die Menschenrechte verstoßen!?!) aus bildungs- und wertefernen, frauenfeindlichen Kulturen gewarnt, sondern diesen zum Fraß vorgeworfen werden, dann haben diese Denkweise unterstützende Menschen und Organisationen für mich leider ihre Glaubwürdigkeit verloren.

Wer an Zahlen, Daten und Fakten interessiert ist und wissen möchte, was Migration mit Nachhaltigkeit zu tun hat, sei an den Blogeintrag von 30.12.2016 sowie die dort enthaltenen Links verwiesen.

Ich kann und werde mich daher nicht mehr - zumindest nicht ehrenamtlich - im bisherigen Umfang engagieren; bereue aber nichts, und bin für die vielen Erkenntnisse, Begegnungen und Aktivitäten der letzten 10 Jahre dankbar, die mir beim Verständnis der Welt bzw. beim Zusammenfügen der Puzzle-Teile geholfen haben (würden mehr der genannten Menschen und Organisationen das Ganze und nicht nur ihren kleinen Teil sehen, wären wir der Vision einer schönen und sicheren Heimat mit intakter Natur in einer Welt mit Zukunft näher). Die Website mit ihren vielseitigen und teils umfangreichen Inhalten ist sowohl Dokumentation meiner Aktivitäten der letzten Jahre (auf die ich durchaus stolz bin), als auch Wissensdatenbank und Möglichkeitsraum für die Zukunft. Auch wenn ich heute vielleicht nicht mehr alles genau so schreiben würde, sind die Quintessenz, die Daten und Fakten hilfreich und großteils noch immer aktuell.

Somit blicke ich mit Stolz und Freude auf die letzten Jahre zurück, gleichzeitig sehe ich aber auch den Zeitpunkt gekommen, einige neue Wege zu beschreiten.

In diesem Sinne danke ich für die Aufmerksamkeit und wünsche ein schönes und erfolgreiches Neues Jahr!

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