Dass Fliegen mehr Ressourcen benötigt als Fahrradfahren ist allgemein bekannt. Wie groß sind aber die Unterschiede zwischen den verschiedenen Fortbewegungsarten, und wie kann man diese berechnen und vergleichen?

Der Ökologische Fußabdruck ermöglicht einen solchen Vergleich, und das Ergebnis ist doch etwas überraschend:

  • 2000 km mit der Bahn entsprechen etwa
  • 200 km im Mittelklasse-Auto und etwa
  • 75 km im Flugzeug!

Man sollte meinen, dass im Sinne der Kostenwahrheit global sehr schädliche Fortbewegungsarten (wie etwa das Fliegen) auch dementsprechend teuer sind. Leider ist dies nicht der Fall: Aufgrund von Subventionen (Kerosin ist weitgehend unbesteuert), Lobbying und leider auch Erpressung (von Gemeinden / Ländern / Staaten durch Fluglinien) kann man teils um 30 € in ganz Europa herumfliegen, während die weit bessere Variante, nämlich die Reise mit der Bahn, um einiges mehr kostet. Die Billigfluglinien, die innereuropäische Flüge zu Spottpreisen anbieten, machen ihre Gewinne nicht durch den Flugbetrieb, sondern durch Subventionen einzelner Staaten und der EU! Buchstäblich auf der Strecke bleiben leider zuerst unsere Umwelt und dann WIR ALLE!

Dass ein Umdenken und ein Wechsel vom Flugzeug auf die Bahn auch durchaus eine Bereicherung darstellen kann, können Sie im Blog nachlesen - einfach ganz hinunter scrollen (Herbst 2011) und mitlesen, wie man mit Zug, Bus und Fähre umweltschonend von Österreich bis auf die Kanarischen Inseln kommt - oder im Mai-Juni 2014 lesen, dass zum Beispiel die Balkanstaaten günstig und bequem mit der Bahn erreicht werden können :)

Wie man auch als Organisation, Unternehmen, etc. clever CO2 einsparen und den Fußabdruck verringern kann, dabei sind wir gerne behilflich:

Kontakt und Anfrage


CO2-Kompensation

Gleich zu Beginn: Die CO2-Kompensation per se ist nicht die Lösung der Probleme unserer Zeit, wir werden mittel- und langfristig nicht ohne umfangreichere Maßnahmen und ein Umdenken existieren können.

ABER: Die CO2-Kompensation ermöglicht es uns im wahrsten Sinne des Wortes, mehr LUFT zu bekommen und vergrößert die Chance, dass wir die Herausforderungen bezüglich Klimawandel noch rechtzeitig lösen können.

Leider sind nicht alle Kompensationmaßnahmen seriös und sinnvoll, wie leider immer wieder in den Medien zu lesen ist. Somit: Blind zu vertrauen ist nicht zielführend - jede Art von Kompensation schlecht zu reden ist allerdings gefährlich.

Es gibt einige Initiativen, die wirklich gute Arbeit leisten. Wir empfehlen das CO-Kompensationssystem der Universität für Bodenkultur Wien: 100% der CO2-Kompensationsgebühren werden für das Klimaschutzprojekt selbst verwendet - die Betreuung des CO2 Kompensationssystems in Form von permanenten Mitarbeitern des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit wird von der BOKU selbst finanziert!

Fazit

Wenn Flugreisen "unbedingt nötig" sind, dann bitte zumindest das entstandene CO2 kompensieren!