Die Begriffe "Nachhaltigkeit & Umweltbewusstsein" und "Wirtschaft" werden leider oft als gegensätzlich angesehen. Bei einer genaueren Betrachtung der Definition des Begriffes „Wirtschaften“ wird offensichtlich, dass dies nicht richtig ist: "Wirtschaften umfasst alle rationalen menschlichen Tätigkeiten, die dem zweckgerichteten Einsatz knapper Güter zur Bedürfnisbefriedigung dienen."(Wikipedia)

Wo liegt denn nun der Widerspruch zu den Forderungen des Umweltschutzes? Rationales Handeln, knappe Güter? Richtig, den Widerspruch gibt es nicht...das Maximum an Wohlbefinden für die Menschheit liegt immer dort, wo sie in Harmonie mit sich selbst und ihrer Umwelt lebt!

Der "Stern-Report"

Im Oktober 2006 wurde eine 600 Seiten umfassende Studie im Auftrag der britischen Regierung veröffentlicht: in der als „Stern-Report“ bekannt gewordenen Arbeit schreibt Nicholas Stern, der ehemalige Chefökonom der Weltbank, dass die direkten und indirekten Auswirkungen des Klimawandels jährlich im Moment 5 Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes vernichten. Bleibt die Menschheit untätig, wird sich dieser Wert auf 20 Prozent erhöhen, was eine starke Rezession zur Folge haben könnte.

Investitionen (beispielsweise in Technologien zur Verminderung des CO2- Ausstoßes) in der Höhe von einem Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes würden seiner Meinung nach allerdings die schlimmsten Auswirkungen verhindern (GEO KOMPAKT Nr. 9, 126).  Beachtenswert ist hierbei, dass diese Studie auf einer rein ökonomischen Sichtweise des Phänomens basiert!

Addendum: Wie unter "Ökologischer Fußabdruck" erklärt, ist der Klimawandel lediglich EIN Symptom der globalen Übernutzung, die es primär zu bekämpfen gilt!

Conclusio

Die Herausforderungen unserer Zeit sind wohl nur zu meistern, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Wir sind auf dieser Welt nicht nur Entdecker, sondern auch Gestalter: mit jeder Tat, jedem Wort und jedem Gedanken verändern wir uns und unsere Umwelt - also sollten wir all dies bewusst tun!